Elranatamab
Bispezifischer T-Zell-Engager BCMA×CD3 (monoklonaler Antikörper)
Elranatamab ist ein bispezifischer Antikörper vom Typ IgG2 kappa, der an CD3 auf T-Zellen und an das B-Zell-Reifungsantigen (BCMA) auf Myelom-Plasmazellen bindet und beide zusammenbringt, sodass die T-Zellen aktiviert werden und die Tumorzellen zerstören. In der EU besitzt er eine bedingte Zulassung als Monotherapie für Erwachsene mit rezidiviertem und refraktärem multiplem Myelom, die mindestens drei vorangegangene Therapien erhalten haben, darunter einen Immunmodulator, einen Proteasom-Inhibitor und einen Anti-CD38-Antikörper, und bei denen es unter der letzten Therapie zu einer Krankheitsprogression gekommen ist. Er wird von medizinischem Fachpersonal unter die Haut injiziert: Step-up-Dosen von 12 mg und 32 mg in der ersten Woche gehen der Behandlungsdosis von 76 mg voraus, die wöchentlich und später alle zwei und dann alle vier Wochen gegeben wird. Zytokinfreisetzungssyndrom und neurologische Toxizität einschließlich ICANS sind die wichtigsten Risiken; deshalb werden die Patienten nach jeder Step-up-Dosis 48 Stunden lang überwacht und bleiben in der Nähe einer medizinischen Einrichtung. Infektionen, Neutropenie und niedrige Immunglobulinspiegel sind ebenfalls häufig.
Erhältlich unter folgenden Markennamen
Dieser Wirkstoff wird je nach Region und Hersteller unter folgenden Markennamen vertrieben:
- Elrexfio ®
Markennamen sind eingetragene Warenzeichen der jeweiligen Inhaber. Pharmalogistic vertritt, produziert oder vertreibt die oben genannten Markenprodukte nicht.
Informationen anfordern
Sie suchen ein bestimmtes Markenpräparat dieses Wirkstoffs?
Kontaktieren Sie uns, um Verfügbarkeit und Beschaffung zu besprechen.
Häufig gestellte Fragen
Elranatamab: Wofür wird es angewendet?
Elranatamab ist ein bispezifischer Antikörper vom Typ IgG2 kappa, der an CD3 auf T-Zellen und an das B-Zell-Reifungsantigen (BCMA) auf Myelom-Plasmazellen bindet und beide zusammenbringt, sodass die T-Zellen aktiviert werden und die Tumorzellen zerstören.
Elranatamab: Ist ein Rezept erforderlich?
Ja. Elranatamab ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel. Erforderlich ist ein gültiges Rezept einer approbierten Ärztin oder eines approbierten Arztes; die Rezeptvorschriften des Bestimmungslandes werden vor jedem Versand geprüft.
Elranatamab: Wie ist es zu lagern?
Lagern Sie Elranatamab bei 2–8 °C; nicht einfrieren; vor Licht schützen in der Originalverpackung, vor Licht geschützt und für Kinder unzugänglich. Nach Anbruch: Nach dem Öffnen der Durchstechflasche, auch in zubereiteten Spritzen: 7 Tage bei 2–8 °C oder 24 Stunden bei bis zu 30 °C.
Elranatamab: Ist ein gekühlter Versand (Kühlkette) erforderlich?
Ja. Elranatamab muss bei 2–8 °C; nicht einfrieren; vor Licht schützen gehalten werden und wird daher in Isolierverpackungen mit Kühlelementen versendet, die für die gesamte Transitzeit dimensioniert sind, sodass die Kühlkette vom Versand bis zur Zustellung ununterbrochen bleibt.
Elranatamab: Unter welchen Markennamen wird es vertrieben?
Elranatamab wird je nach Land und Hersteller als Elrexfio vermarktet. Markennamen sind Warenzeichen der jeweiligen Inhaber; Pharmalogistic vertritt oder vertreibt die Markenprodukte nicht.
Elranatamab: Welche Stärken sind verfügbar?
Elranatamab ist in folgenden Stärken erhältlich: 44 mg/1,1 ml (40 mg/ml) Injektionslösung, 76 mg/1,9 ml (40 mg/ml) Injektionslösung. Die geeignete Stärke und das Dosierungsschema legt die behandelnde Ärztin bzw. der behandelnde Arzt fest.
Elranatamab: Wie lange ist es haltbar?
Die Haltbarkeit von Elranatamab beträgt 3 Jahre (ungeöffnete Durchstechflasche) bei Lagerung gemäß Empfehlung. Nach dem auf der Verpackung angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.
Medizinische Informationen & Leitlinien
Pharmakologie, Anwendungsgebiete und Sicherheitsprofil dieses Wirkstoffs
Pharmakologische Wirkung
Elranatamab ist ein bispezifischer T-Zell-Engager-Antikörper vom Typ IgG2 kappa, der von zwei monoklonalen Antikörpern abgeleitet ist und in zwei rekombinanten Zelllinien aus Eierstockzellen des Chinesischen Hamsters hergestellt wird. Ein Arm erkennt das B-Zell-Reifungsantigen (BCMA), ein Protein auf Plasmazellen, das auf Zellen des multiplen Myeloms stark exprimiert wird; der andere erkennt CD3 auf T-Zellen.
Wirkmechanismus
- Zwei Zielstrukturen: Elranatamab bindet mit einem Arm an CD3-Epsilon auf T-Zellen und mit dem anderen an BCMA auf Plasmazellen, Plasmablasten und Zellen des multiplen Myeloms und bringt so die T-Zelle und die Tumorzelle zusammen.
- Abtötung durch T-Zellen: Die Bindung aktiviert die T-Zellen, die proinflammatorische Zytokine freisetzen und die Myelomzellen zerstören. Dies geschieht unabhängig von der Spezifität des nativen T-Zell-Rezeptors und ohne Beteiligung von MHC-Klasse-I-Molekülen.
- Biologie der Zielstruktur: BCMA aktiviert in Plasmazellen mehrere Überlebenssignalwege (NF-kappa B, STAT3, ERK1/2 und AKT/PI3K) und wird auf malignen Plasmazellen häufig überexprimiert, was es zu einer geeigneten Zielstruktur für T-Zell-Engager-Antikörper macht.
- Zytokinfreisetzung: Die Behandlung führt zu einem vorübergehenden Anstieg zirkulierender Zytokine (IL-2, IL-6, IL-8, IL-10, TNF-α und Interferon-γ), der dem Zytokinfreisetzungssyndrom zugrunde liegt.
Pharmakokinetik
- Resorption: Nach subkutaner Injektion beträgt die vorhergesagte mittlere Bioverfügbarkeit 56,2 %, und die mediane Zeit bis zur Spitzenkonzentration liegt zwischen 3 und 7 Tagen. Cmax und AUC stiegen nach der ersten Dosis über einen Bereich von etwa 6 bis 76 mg dosisproportional an. Nach 24 Wochen wöchentlicher Gabe von 76 mg betrug die mediane Akkumulation im Vergleich zur ersten Dosis das 6,6-Fache für Cmax und das 11,2-Fache für die AUC über das Dosierungsintervall. Bei Patienten, die ansprechen, beträgt die vorhergesagte mittlere Konzentration (geometrisches Mittel, ungebundenes Elranatamab) etwa 32,0 µg/ml in Woche 24, 17,7 µg/ml im Steady State unter dem Schema mit Gabe alle zwei Wochen und 8,8 µg/ml unter dem Schema mit Gabe alle vier Wochen.
- Verteilung: Das vorhergesagte mittlere Verteilungsvolumen von ungebundenem Elranatamab beträgt 4,78 l im zentralen Kompartiment und 2,83 l im peripheren Kompartiment.
- Metabolismus: Wie bei anderen Antikörpern wird erwartet, dass Elranatamab über katabole Stoffwechselwege zu kleinen Peptiden abgebaut wird.
- Elimination: Die vorhergesagte mittlere Clearance beträgt 0,324 l/Tag, und die geometrisch gemittelte Halbwertszeit beträgt 22 Tage in Woche 24 der wöchentlichen Gabe von 76 mg.
- Immunogenität: Anti-Drug-Antikörper wurden bei 9,5 % der Teilnehmer der Pivotal-Studie bei der empfohlenen Dosis nachgewiesen. Es gab keinen Hinweis auf eine Auswirkung auf Pharmakokinetik, Wirksamkeit oder Sicherheit, die Datenlage ist jedoch weiterhin begrenzt.
- Besondere Patientengruppen: Für Alter, leichte bis mittelschwere Nierenfunktionsstörung oder leichte Leberfunktionsstörung ist keine Dosisanpassung erforderlich. Bei schwerer Nierenfunktionsstörung sind die Daten begrenzt.
Anwendungsgebiete
- Rezidiviertes und refraktäres multiples Myelom: Monotherapie bei Erwachsenen, die mindestens drei vorangegangene Therapien erhalten haben, darunter einen Immunmodulator, einen Proteasom-Inhibitor und einen Anti-CD38-Antikörper, und bei denen unter der letzten Therapie eine Krankheitsprogression aufgetreten ist.
Elrexfio hat in der EU eine bedingte Zulassung.
Gegenanzeigen
- Überempfindlichkeit gegen Elranatamab oder einen der sonstigen Bestandteile (Dinatriumedetat, L-Histidin, L-Histidinhydrochlorid-Monohydrat, Polysorbat 80, Saccharose).
Nebenwirkungen
Die folgenden Häufigkeiten stammen von 183 Patienten, die in der Studie MagnetisMM-3 mit dem empfohlenen Dosierungsschema behandelt wurden, darunter 64, die zuvor ein gegen BCMA gerichtetes Antikörper-Wirkstoff-Konjugat oder eine CAR-T-Zell-Therapie erhalten hatten. Die mediane Behandlungsdauer betrug 4,1 Monate (Spanne 0,03 bis 35,9). Die größere Population aller behandelten Patienten (265 Patienten) zeigte keine zusätzlichen Nebenwirkungen. Die häufigsten Reaktionen waren Zytokinfreisetzungssyndrom (CRS), Anämie, Neutropenie, Fatigue, Infektion der oberen Atemwege, Diarrhö, Reaktion an der Injektionsstelle und Pneumonie. Schwerwiegende Reaktionen waren Pneumonie (31,7 %), Sepsis (15,8 %), CRS (12,6 %), Anämie (5,5 %), Infektion der oberen Atemwege (5,5 %), Harnwegsinfektion (3,8 %), febrile Neutropenie (3,3 %), Diarrhö (2,7 %), Dyspnoe (2,7 %) und Fieber (2,2 %).
Sehr häufig (≥1/10): Zytokinfreisetzungssyndrom (57,9 %), Anämie (54,1 %), Neutropenie (45,9 %), Fatigue (44,8 %), Infektion der oberen Atemwege (43,2 %), Diarrhö (42,1 %), Reaktion an der Injektionsstelle (38,3 %), Pneumonie (38,3 %), Thrombozytopenie (36,6 %), Lymphopenie (30,1 %), Fieber (29,0 %), Hautausschlag (27,9 %), verminderter Appetit (27,3 %), Arthralgie (26,8 %), Hypokaliämie (23,5 %), Übelkeit (21,9 %), trockene Haut (21,9 %), Dyspnoe (20,8 %), Kopfschmerzen (19,7 %), Sepsis (18,6 %), Leukopenie (18,6 %), periphere Neuropathie (17,5 %, ein Sammelbegriff, der das Guillain-Barré-Syndrom einschließt), erhöhte Transaminasen (17,5 %), Hypogammaglobulinämie (16,9 %) und Harnwegsinfektion (13,7 %).
Häufig (≥1/100 bis <1/10): Zytomegalievirus-Infektion (9,3 %), Hypophosphatämie (6,6 %), febrile Neutropenie (3,3 %) und mit Immuneffektorzellen assoziiertes Neurotoxizitätssyndrom, kurz ICANS (3,3 %).
Gelegentlich (≥1/1.000 bis <1/100): progressive multifokale Leukoenzephalopathie (0,5 %; ein Fall mit tödlichem Ausgang).
Ereignisse vom Grad 3 oder 4 waren häufig bei Neutropenie (44,3 %), Anämie (42,6 %), Lymphopenie (27,9 %), Thrombozytopenie (26,2 %), Pneumonie (25,7 %), Sepsis (13,1 %), Leukopenie (13,1 %) und Hypokaliämie (9,3 %). Das CRS war bei 0,5 % vom Grad 3 und ICANS bei 1,1 % vom Grad 3. Die Fachinformation fasst verwandte Begriffe zusammen: Pneumonie umfasst zum Beispiel COVID-19-Pneumonie und Pneumocystis-jirovecii-Pneumonie, und Sepsis umfasst Bakteriämie und septischen Schock.
Zytokinfreisetzungssyndrom. Ein CRS trat bei 57,9 % der Patienten auf (Grad 1 bei 43,7 %, Grad 2 bei 13,7 %, Grad 3 bei 0,5 %). Die meisten Episoden folgten auf die erste Step-up-Dosis (43,2 % der Patienten) oder die zweite (19,1 %); bei 7,1 % trat ein CRS nach der ersten vollen Behandlungsdosis auf und bei 1,6 % nach einer späteren Dosis, und 13,1 % hatten ein wiederkehrendes CRS. Die mediane Zeit bis zum Auftreten betrug 2 Tage (Spanne 1 bis 9) nach der zuletzt gegebenen Dosis und die mediane Dauer 2 Tage (Spanne 1 bis 19). Unter den Patienten mit CRS trat Fieber bei 98,1 %, Hypotonie bei 20,8 % und Hypoxie bei 11,3 % auf; 34,0 % erhielten Tocilizumab (oder Siltuximab) und 15,1 % Kortikosteroide.
ICANS. ICANS trat bei 3,3 % der Patienten auf (Grad 1 bei 0,5 %, Grad 2 bei 1,6 %, Grad 3 bei 1,1 %), überwiegend nach der ersten Step-up-Dosis (2,7 %), und trat bei 1,1 % erneut auf. Die mediane Zeit bis zum Auftreten betrug 3 Tage (Spanne 1 bis 4) nach der zuletzt gegebenen Dosis und die mediane Dauer 2 Tage (Spanne 1 bis 18). ICANS kann zusammen mit einem CRS, nach Abklingen eines CRS oder ohne CRS auftreten. Die häufigsten Symptome waren ein vermindertes Bewusstseinsniveau und Werte von Grad 1 oder 2 in der ICE-Beurteilung (mit Immuneffektorzellen assoziierte Enzephalopathie). Unter den Patienten mit ICANS erhielten 66,7 % Kortikosteroide, 33,3 % Tocilizumab (oder Siltuximab), 33,3 % Levetiracetam und 16,7 % Anakinra.
Wechselwirkungen
Es wurden keine Wechselwirkungsstudien mit Elranatamab durchgeführt.
- Zytokinbedingte Suppression von CYP-Enzymen: Die Zytokinfreisetzung zu Beginn der Behandlung kann Cytochrom-P450-Enzyme (CYP) unterdrücken. Das höchste Wechselwirkungsrisiko wird während und bis zu 14 Tage nach der Step-up-Dosierung sowie während und bis zu 14 Tage nach einem CRS erwartet. In diesem Zeitraum werden bei Patienten, die empfindliche CYP-Substrate mit enger therapeutischer Breite einnehmen, wie Ciclosporin, Phenytoin, Sirolimus und Warfarin, die Toxizität oder die Blutspiegel überwacht, und ihre Dosis wird bei Bedarf angepasst.
- Virale Lebendimpfstoffe: nicht empfohlen ab 4 Wochen vor der ersten Dosis bis mindestens 4 Wochen nach der Behandlung (siehe Besondere Hinweise).
Verabreichung und Dosierung
Die Behandlung sollte von Ärzten mit Erfahrung in der Behandlung des multiplen Myeloms eingeleitet und überwacht werden. Elranatamab wird von medizinischem Fachpersonal subkutan injiziert, mit angemessen geschultem medizinischem Personal und geeigneter medizinischer Ausrüstung zur Behandlung schwerer Reaktionen, einschließlich CRS und ICANS. Vor Behandlungsbeginn wird ein großes Blutbild erstellt, und eine aktive Infektion sowie bei Frauen im gebärfähigen Alter eine Schwangerschaft werden ausgeschlossen.
Empfohlenes Dosierungsschema
- Step-up-Dosis 1: 12 mg an Tag 1 von Woche 1.
- Step-up-Dosis 2: 32 mg an Tag 4 von Woche 1, mindestens 2 Tage nach Step-up-Dosis 1.
- Wöchentliche Gabe: 76 mg einmal wöchentlich von Woche 2 bis Woche 24, mit mindestens 3 Tagen zwischen Step-up-Dosis 2 und der ersten 76-mg-Dosis.
- Alle 2 Wochen: 76 mg alle zwei Wochen von Woche 25 bis Woche 48, für Patienten, die mindestens 24 Wochen lang behandelt wurden und ein Ansprechen erreicht haben.
- Alle 4 Wochen: 76 mg alle vier Wochen ab Woche 49, für Patienten, die mindestens 24 Wochen lang im Zwei-Wochen-Schema behandelt wurden und das Ansprechen aufrechterhalten haben.
- Zwischen den Dosen werden mindestens 6 Tage eingehalten. Die Behandlung wird bis zur Krankheitsprogression oder bis zu einer nicht akzeptablen Toxizität fortgesetzt.
Überwachung nach den Step-up-Dosen
Die Step-up-Dosierung dient dazu, die Häufigkeit und den Schweregrad von CRS und ICANS zu verringern. Wegen des Risikos von CRS und ICANS werden die Patienten nach jeder der 2 Step-up-Dosen 48 Stunden lang auf Anzeichen und Symptome überwacht und angewiesen, in der Nähe einer medizinischen Einrichtung zu bleiben.
Prämedikation
Etwa 1 Stunde vor jeder der ersten drei Dosen (Step-up-Dosis 1, Step-up-Dosis 2 und erste 76-mg-Dosis), um das Risiko eines CRS zu verringern:
- Paracetamol 500 mg oral (oder Äquivalent);
- Dexamethason 20 mg oral oder intravenös (oder Äquivalent);
- Diphenhydramin 25 mg oral (oder Äquivalent).
Prophylaktische antimikrobielle und antivirale Mittel sollten gemäß den örtlichen Richtlinien der Einrichtung in Betracht gezogen werden.
Dosisanpassungen bei Toxizität
Dosisreduktionen werden nicht empfohlen; zur Beherrschung der Toxizität werden Dosen verschoben.
- CRS Grad 1 (Temperatur 38 °C oder höher): Behandlung aussetzen, bis das CRS abgeklungen ist, und unterstützende Therapie geben.
- CRS Grad 2 (wie Grad 1 mit Hypotonie, die auf Flüssigkeitsgabe anspricht und keine Vasopressoren erfordert, und/oder Sauerstoff über eine Nasenkanüle mit niedrigem Fluss oder per Blow-by): aussetzen, bis das CRS abgeklungen ist, unterstützende Therapie geben und den Patienten nach der nächsten Dosis 48 Stunden lang täglich überwachen, wobei der Patient in der Nähe einer medizinischen Einrichtung bleibt.
- CRS Grad 3, erstes Auftreten (Hypotonie, die einen Vasopressor erfordert, und/oder Sauerstoff über eine Nasenkanüle mit hohem Fluss, Gesichtsmaske, Non-Rebreather-Maske oder Venturi-Maske): aussetzen, bis das CRS abgeklungen ist, unterstützende Therapie geben, die eine Intensivbehandlung einschließen kann, die Prämedikation vor der nächsten Dosis geben und danach 48 Stunden lang täglich überwachen.
- CRS Grad 3, wiederkehrend, und CRS Grad 4 (Hypotonie, die mehrere Vasopressoren erfordert, oder Sauerstoff mit positivem Druck wie CPAP, BiPAP oder mechanische Beatmung): dauerhaft absetzen und unterstützende Therapie geben, die eine Intensivbehandlung einschließen kann.
- ICANS Grad 1 (ICE-Score 7 bis 9 oder wacht spontan auf): aussetzen, bis das ICANS abgeklungen ist, neurologische Symptome überwachen, ein neurologisches Konsil erwägen und ein nicht sedierendes Antikonvulsivum wie Levetiracetam zur Krampfprophylaxe erwägen.
- ICANS Grad 2 (ICE-Score 3 bis 6 oder wacht auf Ansprache auf): aussetzen, bis das ICANS abgeklungen ist, Dexamethason 10 mg intravenös alle 6 Stunden bis Grad 1 oder niedriger geben und danach ausschleichen, fachärztlichen Rat und Krampfprophylaxe erwägen und nach der nächsten Dosis 48 Stunden lang täglich überwachen, wobei der Patient in der Nähe einer medizinischen Einrichtung bleibt.
- ICANS Grad 3, erstes Auftreten (ICE-Score 0 bis 2, wacht nur auf Berührung auf, Krampfanfälle oder erhöhter Hirndruck mit fokalem Ödem): wie bei Grad 2, mit unterstützender Therapie, die eine Intensivbehandlung einschließen kann.
- ICANS Grad 3, wiederkehrend, und ICANS Grad 4: dauerhaft absetzen, Dexamethason wie oben und unterstützende Therapie geben, die eine Intensivbehandlung einschließen kann. Bei Grad 4 kann stattdessen Methylprednisolon 1.000 mg pro Tag intravenös über 3 Tage erwogen werden.
- Neutrophile unter 0,5 × 10⁹/l: aussetzen, bis die Zahl 0,5 × 10⁹/l oder höher ist. Febrile Neutropenie: aussetzen, bis die Neutrophilen 1 × 10⁹/l oder höher sind und das Fieber abgeklungen ist.
- Hämoglobin unter 8 g/dl: aussetzen, bis es 8 g/dl oder höher ist. Thrombozyten unter 25.000/µl oder zwischen 25.000 und 50.000/µl mit Blutung: aussetzen, bis die Thrombozyten 25.000/µl oder höher sind und kein Hinweis auf eine Blutung besteht.
- Andere nicht hämatologische Reaktionen vom Grad 3 oder 4: aussetzen bis zur Erholung auf Grad 1 oder niedriger (oder den Ausgangswert) und dauerhaft absetzen, wenn keine Erholung eintritt.
Wiederaufnahme nach einer Dosisverzögerung
Die Therapie wird nach der Verzögerung gemäß dem Dosierungsschema wieder aufgenommen. Die Prämedikation wird vor der wieder aufgenommenen Dosis gegeben, außer wenn 76 mg nach einer Verzögerung von bis zu 12 Wochen nach einer 76-mg-Dosis wieder aufgenommen werden.
- Nach Step-up-Dosis 1 (12 mg): Bei einer Verzögerung von bis zu 14 Tagen wird mit Step-up-Dosis 2 (32 mg) wieder begonnen und bei guter Verträglichkeit 4 Tage später auf 76 mg erhöht; bei einer längeren Verzögerung wird das Step-up-Schema erneut mit 12 mg begonnen.
- Nach Step-up-Dosis 2 (32 mg): Bei einer Verzögerung von bis zu 14 Tagen wird mit 76 mg wieder begonnen; bei einer Verzögerung von 15 bis 28 Tagen wird mit 32 mg wieder begonnen und bei guter Verträglichkeit 1 Woche später auf 76 mg erhöht; bei einer Verzögerung von mehr als 28 Tagen wird das Step-up-Schema erneut mit 12 mg begonnen.
- Nach jeder 76-mg-Dosis: Bei einer Verzögerung von bis zu 12 Wochen (84 Tage) wird mit 76 mg wieder begonnen; bei einer längeren Verzögerung wird das Step-up-Schema erneut mit 12 mg begonnen.
Vergessene Dosis
Wird eine Dosis vergessen, wird sie so bald wie möglich gegeben, und das Schema wird angepasst, um das Dosierungsintervall nach Bedarf einzuhalten.
Besondere Patientengruppen
- Ältere Patienten: keine Dosisanpassung.
- Nierenfunktionsstörung: keine Anpassung bei leichter bis mittelschwerer Funktionsstörung (eGFR über 30 ml/min/1,73 m²); begrenzte Daten bei schwerer Funktionsstörung.
- Leberfunktionsstörung: keine Anpassung bei leichter Funktionsstörung (Gesamtbilirubin über 1 bis 1,5 × ULN mit beliebigem AST oder Gesamtbilirubin bis ULN mit AST über ULN). Der Abschnitt Dosierung enthält keine Dosisempfehlung für mittelschwere oder schwere Funktionsstörung.
- Kinder und Jugendliche: Bei multiplem Myelom gibt es keine relevante Anwendung in der pädiatrischen Population.
Art der Anwendung
Nur zur subkutanen Injektion, durch medizinisches Fachpersonal. Die Dosis wird in das subkutane Gewebe des Abdomens (bevorzugte Stelle) oder alternativ des Oberschenkels injiziert, nicht in Haut, die gerötet ist, Blutergüsse aufweist, druckempfindlich, hart oder vernarbt ist. Hinweise zur Handhabung stehen in der Fachinformation.
Besondere Hinweise
Step-up-Dosierung und Überwachung nach den ersten Dosen
- Die Behandlung beginnt mit Step-up-Dosen von 12 mg (Tag 1) und 32 mg (Tag 4) vor der 76-mg-Dosis, um die Häufigkeit und den Schweregrad von CRS und ICANS zu verringern.
- Die Patienten werden nach jeder der 2 Step-up-Dosen 48 Stunden lang auf Anzeichen und Symptome überwacht und angewiesen, in der Nähe einer medizinischen Einrichtung zu bleiben.
- Elranatamab wird nur von medizinischem Fachpersonal gegeben, mit geschultem medizinischem Personal und geeigneter Ausrüstung zur Behandlung schwerer Reaktionen, einschließlich CRS und ICANS.
- Die Prämedikation (Paracetamol, Dexamethason, Diphenhydramin) wird etwa 1 Stunde vor den ersten drei Dosen gegeben.
- Beim ersten Anzeichen eines CRS wird Elranatamab ausgesetzt, und der Patient wird sofort auf eine Krankenhausaufnahme hin beurteilt. Nach einem CRS oder ICANS vom Grad 2 oder höher werden die Überwachung über 48 Stunden und der Aufenthalt in der Nähe einer medizinischen Einrichtung nach der nächsten Dosis wiederholt.
Zytokinfreisetzungssyndrom
- Ein CRS, einschließlich lebensbedrohlicher oder tödlicher Reaktionen, kann auftreten. Anzeichen und Symptome sind Fieber, Hypoxie, Schüttelfrost, Hypotonie, Tachykardie, Kopfschmerzen und erhöhte Leberenzyme.
- Die Patienten werden aufgeklärt, bei Anzeichen oder Symptomen eines CRS dringend ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
- Das Management folgt den obigen gradabhängigen Empfehlungen und den örtlichen Richtlinien der Einrichtung. Die unterstützende Therapie umfasst je nach Bedarf Antipyretika, intravenöse Flüssigkeit, Vasopressoren, IL-6- oder IL-6-Rezeptor-Inhibitoren und zusätzlichen Sauerstoff. Laboruntersuchungen auf disseminierte intravasale Gerinnung, Blutbilder sowie Lungen-, Herz-, Nieren- und Leberfunktion sollten erwogen werden.
Neurologische Toxizität einschließlich ICANS
- Schwerwiegende oder lebensbedrohliche neurologische Toxizität, einschließlich ICANS, kann auftreten. Die Patienten werden auf Anzeichen und Symptome wie ein vermindertes Bewusstseinsniveau, Krampfanfälle und motorische Schwäche überwacht und aufgeklärt, beim Auftreten dringend ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
- Beim ersten Anzeichen einer neurologischen Toxizität wird Elranatamab ausgesetzt, und eine neurologische Untersuchung sollte erwogen werden.
- Patienten sollten während des Step-up-Dosierungsschemas und für 48 Stunden nach Abschluss jeder der 2 Step-up-Dosen sowie nach jedem neuen Auftreten neurologischer Symptome kein Fahrzeug führen und keine schweren oder potenziell gefährlichen Maschinen bedienen.
Infektionen
- Schwere, lebensbedrohliche und tödliche Infektionen wurden berichtet. Neue oder reaktivierte Virusinfektionen sind aufgetreten, darunter Zytomegalievirus-Infektion oder -Reaktivierung und progressive multifokale Leukoenzephalopathie (PML), die tödlich verlaufen kann.
- Die Behandlung wird bei Patienten mit aktiver Infektion nicht begonnen. Die Patienten werden vor und während der Behandlung auf Anzeichen einer Infektion überwacht, und Elranatamab wird je nach Schweregrad ausgesetzt, wie bei anderen nicht hämatologischen Reaktionen.
- Prophylaktische antimikrobielle Mittel (zum Beispiel gegen Pneumocystis-jirovecii-Pneumonie) und antivirale Mittel (zum Beispiel gegen eine Reaktivierung von Herpes zoster) werden gemäß den örtlichen Richtlinien der Einrichtung gegeben.
Neutropenie
Neutropenie und febrile Neutropenie wurden berichtet. Das Blutbild wird zu Beginn und danach regelmäßig kontrolliert, die Behandlung wird wie oben dargelegt ausgesetzt, Patienten mit Neutropenie werden auf Anzeichen einer Infektion überwacht, und die unterstützende Therapie folgt den örtlichen Leitlinien.
Hypogammaglobulinämie
Hypogammaglobulinämie wurde berichtet. Die Immunglobulinspiegel werden während der Behandlung überwacht. Subkutane oder intravenöse Immunglobuline sollten erwogen werden, wenn IgG unter 400 mg/dl fällt, zusammen mit Maßnahmen zur Infektionsvorbeugung und antimikrobieller Prophylaxe gemäß den örtlichen Leitlinien.
Lebendimpfstoffe
Die Sicherheit einer Impfung mit viralen Lebendimpfstoffen während oder nach der Behandlung wurde nicht untersucht. Virale Lebendimpfstoffe werden nicht empfohlen innerhalb von 4 Wochen vor der ersten Dosis, während der Behandlung und für mindestens 4 Wochen nach der Behandlung.
Schwangerschaft, Stillzeit und Fertilität
- Kontrazeption: Der Schwangerschaftsstatus von Frauen im gebärfähigen Alter wird vor der Behandlung überprüft. Sie sollten während der Behandlung und für 6 Monate nach der letzten Dosis eine wirksame Kontrazeption anwenden.
- Schwangerschaft: Es liegen keine Daten vom Menschen oder aus Tierstudien zum Risiko vor. Humanes IgG passiert nach dem ersten Trimester die Plazenta, und Elranatamab kann den Fötus schädigen; daher wird es in der Schwangerschaft nicht empfohlen. Da es mit einer Hypogammaglobulinämie verbunden ist, sollten die Immunglobulinspiegel bei Neugeborenen behandelter Mütter berücksichtigt werden.
- Stillzeit: Es ist nicht bekannt, ob Elranatamab in die Milch übergeht oder den Säugling oder die Milchproduktion beeinflusst. Humanes IgG wird in die Muttermilch ausgeschieden, und ein Risiko für den Säugling kann nicht ausgeschlossen werden; daher wird Stillen während der Behandlung und für 6 Monate nach der letzten Dosis nicht empfohlen.
- Fertilität: Es liegen keine Daten zur Fertilität beim Menschen vor, und die Auswirkungen auf die männliche und weibliche Fertilität wurden bei Tieren nicht untersucht.
Natrium
Jede Dosis enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium, d. h., sie ist im Wesentlichen natriumfrei.
Rückverfolgbarkeit
Der Name und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels sollten eindeutig dokumentiert werden.
Auswirkungen auf die Fahrtüchtigkeit
Elranatamab hat einen erheblichen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen. Wegen der Möglichkeit von ICANS besteht bei den Patienten das Risiko eines verminderten Bewusstseinsniveaus. Sie sollten während jeder der 2 Step-up-Dosen und für 48 Stunden nach deren Abschluss sowie nach neu aufgetretener neurologischer Toxizität, bis alle neurologischen Symptome abgeklungen sind, kein Fahrzeug führen und keine schweren oder potenziell gefährlichen Maschinen bedienen.
Lagerungsbedingungen
Die Durchstechflaschen im Kühlschrank bei 2–8 °C lagern. Nicht einfrieren. In der Originalverpackung aufbewahren, um sie vor Licht zu schützen. Elranatamab ist ein Kühlkettenprodukt, daher sollte die Temperatur bei Transport und Lagerung in diesem Bereich gehalten werden. Die Durchstechflaschen enthalten 44 mg in 1,1 ml oder 76 mg in 1,9 ml, eine Durchstechflasche pro Packung. Zur Lagerung nach dem Öffnen der Durchstechflasche siehe Haltbarkeit.
Haltbarkeit
- Ungeöffnete Durchstechflasche: 3 Jahre.
- Nach dem Öffnen: Die chemische und physikalische Gebrauchsstabilität, auch in zubereiteten Spritzen, wurde für 7 Tage bei 2–8 °C und für 24 Stunden bei bis zu 30 °C nachgewiesen.
- Aus mikrobiologischer Sicht sollte das Produkt sofort verwendet werden. Wird es nicht sofort verwendet, liegen die Aufbewahrungsdauer und -bedingungen nach Anbruch in der Verantwortung des Anwenders; sie würden normalerweise 24 Stunden bei 2–8 °C nicht überschreiten, es sei denn, die Zubereitung erfolgte unter kontrollierten und validierten aseptischen Bedingungen.
Abgabebedingungen in der Apotheke
Verschreibungspflichtig (Rx), zur eingeschränkten ärztlichen Verschreibung (Anhang II B): Die Behandlung wird von einem in der Behandlung des multiplen Myeloms erfahrenen Arzt begonnen und überwacht. Elranatamab wird von medizinischem Fachpersonal unter die Haut injiziert, das über geschultes Personal und die Ausrüstung zur Behandlung schwerer Reaktionen, einschließlich CRS und ICANS, verfügt. Die Patienten werden nach jeder der 2 Step-up-Dosen 48 Stunden lang überwacht und bleiben in der Nähe einer medizinischen Einrichtung. Es wird daher an das Krankenhaus oder die Klinik geliefert, die es verabreicht, mit Kühlkettenlieferung bei 2–8 °C.
Verwandte Medikamente
Weitere Wirkstoffe aus demselben Therapiegebiet oder derselben Wirkstoffklasse.
Abemaciclib
CDK4/6-Inhibitor (Proteinkinase-Inhibitor)
Abirateron
CYP17-Inhibitor (Inhibitor der Androgenbiosynthese)
Acalabrutinib
BTK-Inhibitor (Proteinkinase-Inhibitor)
Adagrasib
KRAS-G12C-Inhibitor
Afatinib
ErbB-Familien-Blocker (Proteinkinase-Inhibitor)
Aflibercept
VEGF-Inhibitor (rekombinantes Fusionsprotein)
Wichtiger Hinweis
Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich allgemeinen Informations- und Bildungszwecken und stellen weder eine medizinische Beratung noch eine Diagnose oder Behandlungsempfehlung dar. Diese Informationen ersetzen nicht die Konsultation einer qualifizierten medizinischen Fachperson. Holen Sie bei Fragen zu einem Gesundheitszustand oder Arzneimittel stets den Rat Ihrer Ärztin bzw. Ihres Arztes, Apothekerin bzw. Apothekers oder einer anderen qualifizierten Fachperson ein. Ignorieren Sie ärztlichen Rat nicht und verzögern Sie dessen Einholung nicht aufgrund von Informationen auf dieser Website. Produktverfügbarkeit, zugelassene Anwendungsgebiete und Fachinformationen können je nach Land unterschiedlich sein. Viele der gelisteten Arzneimittel sind verschreibungspflichtig; wo ein Rezept erforderlich ist, muss dieses im Bestimmungsland gültig sein, und die Produkte sind unter ärztlicher Aufsicht anzuwenden. Wir beschaffen, versenden oder listen keine Suchtmittel im Sinne des österreichischen Suchtmittelgesetzes (SMG) oder vergleichbarer internationaler Regelungen.
Vollständige Nutzungsbedingungen und medizinischen Haftungsausschluss ansehen
Informationsquelle
Diese Produktinformation basiert auf:
DrugBank — Elranatamab (DB15395); EMA SmPC — ElrexfioZuletzt geprüft:
Fragen zu diesem Produkt?
Zwei Wege zu uns — schnell oder ausführlich.
Persönliche Antwort innerhalb von 48 Stunden
EU-lizenzierter Betrieb · weltweite Beschaffung
Keine automatisierten Angebote
Wenig Zeit?
Schnellanfrage
Nur Name und Telefonnummer — in 30 Sekunden erledigt. Wir melden uns bei Ihnen und klären alles Weitere.
Gleich eine vollständige Antwort?
Detaillierte Anfrage
Nennen Sie Medikament, Land und Ihre Präferenzen — Sie erhalten eine einzige Antwort mit Verfügbarkeit, Voraussetzungen und Lieferoptionen.
Oder erreichen Sie uns direkt: +43 660 5464386 · contact@pharmalogistic.eu